• Strandgespräche

    #2 Wenn Arbeit krank macht

    Ricarda Gades-Büttrich – Mentale Gesundheit ist unabdingbar, um beruflich und privat zufrieden und erfolgreich zu sein. Doch wenn Arbeit krank macht, dann ist es höchste Zeit zu handeln.

    Wann genau macht uns Arbeit krank? Wie wirkt sich beruflicher Stress auf unsere Gesundheit aus? Wir können aber auch selbst Einiges tun, um nicht zu erkranken oder die Arbeit sogar als Mittel zur Heilung zu erleben.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit Prof. Dr. Ricarda Gades-Büttrich, Gesundheitspsychologin und Expertin für mentale Gesundheit.

    Inhalt

    02:31‘   Wann macht uns Arbeit krank?
    04:48‘   Welche Ressourcen brauche ich, damit Arbeit nicht krank macht?    
    06:35‘   Sind auch Selbstständige betroffen?
    07:27‘   Was unterscheidet die heutige Arbeitswelt von früher?
    08:48‘   Gibt es Menschen die empfänglicher für beruflichen Stress sind?
    10:02‘   Was können Stressoren für beruflichen Stress sein?
    11:10‘   Hat sich der Umgang der Führungskräfte mit den Mitarbeitern verändert?
    12:30‘   Was können Ressourcen sein, um beruflichem Stress zu begegnen?
    14:25‘   Was genau läuft bei Stress in unserem Körper ab?
    18:20‘   Warum missachten Menschen die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit?
    19:53‘   Was ist Selbstwirksamkeit?
    21:14‘   Wie können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, Selbstwirksamkeit aufzubauen?
    22:13‘   Was können Erwachsene tun, um ihre Selbstwirksamkeit zu steigern?
    23:37‘   Wann macht uns Arbeit gesund?
    24:52‘   Tipps für mentale Gesundheit bei der Arbeit

    Webseite zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/4467

    Fazit

    Ricarda Gades-Büttrich ermuntert Menschen, sich ihre persönlichen Ressourcen bewusst zu machen und diese, wie einen Werkzeugkasten, aktiv zu nutzen.

    Handlungsspielraum, Autonomie, Sinnhaftigkeit der Arbeit, Mut, Optimismus, Freude an der Arbeit, positive Emotionen und bewusste Auszeiten – dies können Ressourcen sein, um trotz großer beruflicher oder privater Belastung mental gesund zu bleiben.

    Literatur und Links zum Podcast

    Ricarda Gades-Büttrich: https://www.prof-gades-buettrich.de

    DAK Psych-Report 2024: https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/psychreport-2024_57364

    Selbstwirksamkeit nach Bandura: https://www.psychomeda.de/lexikon/selbstwirksamkeit.html

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und
    Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin
    und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie
    unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com

    #1 Lernen entschleunigen

    Christina Buchner – Lernen unter Zeitdruck ist genauso ungesund wie Fast Food. Und weil Lernen ein langer und mühseliger Prozess, so lohnt sich der Blick darauf, wie sich der Schulalltag entschleunigen lässt.

    Denn mit dem Blick auf das Wesentliche und unter Verweigerung so manchen modernen Unfugs lässt sich der Schulalltag für Schüler, Eltern und Lehrer bekömmlich gestalten.

    Birgit Spies im Gespräch mit Christina Buchner, Schulleiterin im Ruhestand.

    Inhalt

    02:15‘ Das Wesentliche beim Lernen
    04:50‘ Rhythmisierung, Rituale und Regeln
    06:50‘ Entschleunigung beim Lernen?
    11:38‘ Vom Sinn des „vordergründig Nutzlosen“ im Schulalltag
    13:03‘ Wenn Schule krank macht
    15:00‘ Moderner Unfug in der Schule
    18:50‘ Schüler als ganzen Menschen sehen – Selbstwirksamkeit
    21:54‘ Humane Schule als Gesamtkunstwerk

    Webseite zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/3958

    Fazit

    Christina Buchner ermuntert Lehrer, „nicht in erster Linie über Tests, Stundenbilder und Arbeitsblätter“(Buchner, Ch. 2017, S. 256) nachzudenken, sondern stellt das WIE des Lernens und Lehrens in den Mittelpunkt. 

    Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ sieht sie das Fundament einer guten schulischen Bildung im „Lernen in die Tiefe“ statt eines „Lernens in die Breite“. Sie ermuntert Lehrer, im Schüler den ganzen Menschen zu sehen und ihn ehrlich für die Lerninhalte zu begeistern.

    Lernen ist ein langer und mühseliger Prozess. Deshalb braucht es eine humane Schule, so Christina Buchner, in der Schüler in ihrer ganzen Individualität angenommen werden und wachsen können. – 

    „Schule und Lernen, das ist das Staunen über die Welt und die Freude an den neu gewonnenen Erkenntnissen und Fertigkeiten“ (Buchner, Ch. 2017, S. 91)

    Literatur und Links zum Podcast

    Buchner, C.: Unterricht entschleunigen. Stressfrei lehren und lernen in der Grundschule.
    Türcke, C.: Lehrerdämmerung. Was die neue Lernkultur in den Schulen anrichtet.
    DAK-Präventionsradar 2024: https://www.dak.de/presse/bundesthemen/kinder-jugendgesundheit/mehr-als-die-haelfte-der-schulkinder-sind-erschoepft-_77856
    Lee Jenkins Curve: https://www.educationtoday.com.au/news-detail/Education-5477
    Zierer, K.: Hattie für gestresste Lehrer 2.0

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com

    #15 Über das Lehrerdasein, die Schule und das Digitale

    Eva Bollandt-Ditzen – Burnoutgefährdete Lehrer, überforderte Schüler, falsch verstandene Digitalisierung und zu wenig Zeit für den eigentlichen Unterricht: Dies ist Alltag in vielen Schulen.

    Was brauchen Lehrer und Schüler, damit wieder interessiertes und vertrauensvolles Lernen und Begegnen möglich sind? Und welche Veränderungen braucht die Schule selbst, um junge Menschen zuversichtlich, wissend und mutig in den Alltag einer unsicheren Welt zu entlassen?

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Gymnasiallehrerin Eva Bollandt-Ditzen.

    Inhalt

    02:31‘ Das Lehrerdasein zwischen Begeisterung und Überlastung
    04:12‘ Psychische Belastungen der Schüler; Schule nicht mehr ohne Sozialarbeiter und Schulpsychologen
    05:16‘ Schule sollte den Fokus wieder auf Lehren, Lernen und Beziehung legen
    06:42‘ Schule braucht eine kluge Mediennutzung, die sich an den Entwicklungsstufen der Schüler orientiert
    09:52‘ Wie kann eine hilfreiche Digitalisierung der Schule aussehen?
    14:07‘ Schüler zwischen Interesse und Gleichgültigkeit
    15:35‘ Wie können Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam an einem Strang ziehen?
    17:47‘ Was brauchen Lehrer, Eltern und Schüler für eine gute Schule?

    Fazit

    Lehrer brauchen mehr Anerkennung und Wertschätzung aus der Gesellschaft, damit die Schule ein echter und vertrauensvoller Lern- und Begegnungsort sein kann. Schüler brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können und die mit Sinn angefüllt sind. Schulen brauchen finanziellen Rückhalt und Freiraum, um Projekte umsetzen und neue Wege ausprobieren zu können – so Eva Bollandt-Ditzen.

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/8254

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com