• Strandgespräche

    #22 Wie Fremde zu Freunden werden

    Luisa Conti -Auf Reisen schätzen wir andere Kulturen, anderes Essen, andere Sitten. Doch zu Hause scheint es uns manchmal schwerzufallen, uns auf andere Menschen und Kulturen einzulassen. Das Fremde wirkt befremdlich, aktiviert Stereotype und Vorurteile.

    Dabei könnte das Unbekannte unseren eigenen Horizont erweitern und uns und die Gesellschaft bereichern, wenn wir uns darauf einlassen würden. Seit Jahrtausenden verschmelzen Kulturen, Religionen und Sprachen. Menschen kommen in ein Land; Menschen verlassen ein Land. Die Gründe dafür sind vielfältig.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Expertin für Interkulturelle Kommunikation Dr. Luisa Conti.

    Inhalt

    02:00‘ Ankommen in Deutschland
    04:59‘ Anderes Land, andere Sitten und Gepflogenheiten
    07:25‘ Warum es uns manchmal so schwerfällt, uns auf andere Menschen einzulassen
    09:09‘ Menschen werden kulturell und durch Digitales geprägt
    12:05‘ Wer ist der Fremde?
    13:45‘ Das Bedürfnis nach Vereinfachung und stereotypes Denken
    17:04‘ Die Notwendigkeit, auf die Gründe für Handeln zu schauen
    20:00‘ Wie können Fremde zu Freunden werden?
    21:57‘ Vorurteile vermeiden

    Fazit

    Es ist wichtig, dass wir nicht vereinfachen, nicht über DIE reden – über Arme, Reiche, Kranke, Diebe, Ausländer, Deutsche –, sondern immer die Besonderheit des einzelnen Menschen sehen. Das können auch Kinder schon lernen; dass wir uns und unsere Mitmenschen für die eigene Kultur UND für andere Kulturen sensibilisieren.

    So können wir lernen, die Perspektive zu wechseln und unseren eigenen Horizont zu erweitern – und vielleicht erst einmal beobachten und wahrnehmen – anstatt zu bewerten, damit eines Tages aus Fremden Freunde werden.

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/9659

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com

    #21 Swipe, like, love: Über Liebe und Beziehungen in digitalen Zeiten

    Johanna Degen – Datingplattformen sind die Antwort auf ein zentrales Lebensproblem: mangelnde Begegnung, Einsamkeit, Hunger nach Liebe und Gesehenwerden. Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren. Das Digitale hingegen wirkt als Ideengeber für das reale Leben und die Beziehungsgestaltung. Intime Beziehungen zwischen Chatbots und Menschen gehören ebenso zum Alltag wie parasoziale Beziehungen zu Influencern. Wie lassen sich Handlungsspielräume zurückerobern und Räume für wertschätzende Beziehungen öffnen?

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Sozialpsychologin Dr. Johanna Degen.

    Inhalt

    02:04‘ Welche Bedeutung haben Liebe und Beziehung in digitalen Zeiten?
    03:30‘ Wir hungern nach Liebe
    03:58‘ Weshalb sind Datingplattform so erfolgreich?
    04:45’ Warum sind wir online auf der Suche nach Beziehung?
    05:35‘ Datingplattformen als Antwort auf ein Lebensproblem
    06:44‘ Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren
    07:38‘ Ein würdiges und sozial eingebettetes Leben ist immer weniger möglich
    07:48‘ Wir haben ein Gemeinschaftsproblem
    08:21‘ Einsamkeit und mangelnde Begegnung
    09:42‘ Parasoziale Beziehung zu Influencern
    10:40‘ Ungebremste Wirkung des Internets auf das soziale Selbst
    13:10‘ Smartphone-Scrollen als Beruhigungsmittel
    14:19‘ Verlorengegangene Intuition: Entfremdung von Körperwissen
    16:02‘ Medienbilder als Anker im Gehirn und Ideengeber für Beziehungsgestaltung
    18:55‘ Werte und Praxis in der Beziehungsgestaltung klaffen auseinander
    19:33‘ Intimität mit Chatsbots und Avataren
    20:33‘ Künstliche Intelligenz: Problematische Nutzung als Wahrheitsquelle
    22:38‘ Wieviel Platz lässt das Digitale der Liebe und Beziehung noch?
    24:22‘ Hilfreiche Mediennutzung, um ein gutes Leben zu führen
    24:52‘ Der Mensch als Rohmaterial der Technik
    25:40‘ Handlungsspielräume zurückerobern
    26:48‘ Das Leben wartet auf uns

    Fazit

    Liebe, Intimität und Beziehungen verändern sich, wenn das Leben zunehmend digital stattfindet. Und trotzdem bleiben uns Handlungsspielräume: Den Raum für Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und wertschätzende Intimität können und sollten wir zurückerobern, wenn wir nicht zum Rohmaterial der Technik werden wollen.

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/9318

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    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com

    #21 Swipe, like, love: Über Liebe und Beziehungen in digitalen Zeiten

    Johanna Degen – Datingplattformen sind die Antwort auf ein zentrales Lebensproblem: mangelnde Begegnung, Einsamkeit, Hunger nach Liebe und Gesehenwerden. Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren. Das Digitale hingegen wirkt als Ideengeber für das reale Leben und die Beziehungsgestaltung. Intime Beziehungen zwischen Chatbots und Menschen gehören ebenso zum Alltag wie paarsoziale Beziehungen zu Influencern. Wie lassen sich Handlungsspielräume zurückerobern und Räume für wertschätzende Beziehungen öffnen?

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Sozialpsychologin Dr. Johanna Degen.

    Inhalt

    02:04‘ Welche Bedeutung haben Lieben und Beziehung in digitalen Zeiten?
    03:30‘ Wir hungern nach Liebe
    03:58‘ Weshalb sind Datingplattform so erfolgreich?
    04:45’ Warum sind wir online auf der Suche nach Beziehung?
    05:35‘ Datingplattformen als Antwort auf ein Lebensproblem
    06:44‘ Der öffentliche Raum hat seine Funktion als Ort der Begegnung verloren
    07:38‘ Ein würdiges und sozial eingebettetes Leben ist immer weniger möglich
    07:48‘ Wir haben ein Gemeinschaftsproblem
    08:21‘ Einsamkeit und mangelnde Begegnung
    09:42‘ Parasoziale Beziehung zu Influencern
    10:40‘ Ungebremste Wirkung des Internets auf das soziale Selbst
    13:10‘ Smartphone-Scrollen als Beruhigungsmittel
    14:19‘ Verlorengegangene Intuition: Entfremdung von Körperwissen
    16:02‘ Medienbilder als Anker im Gehirn und Ideengeber für Beziehungsgestaltung
    18:55‘ Werte und Praxis in der Beziehungsgestaltung klaffen auseinander
    19:33‘ Intimität mit Chatsbots und Avataren
    20:33‘ Künstliche Intelligenz: Problematische Nutzung als Wahrheitsquelle
    22:38‘ Wieviel Platz lässt das Digitale der Liebe und Beziehung noch?
    24:22‘ Hilfreiche Mediennutzung, um ein gutes Leben zu führen
    24:52‘ Der Mensch als Rohmaterial der Technik
    25:40‘ Handlungsspielräume zurückerobern
    26:48‘ Das Leben wartet auf uns

    Fazit

    Liebe, Intimität und Beziehungen verändern sich, wenn das Leben zunehmend digital stattfindet. Und trotzdem bleiben uns Handlungsspielräume: Den Raum für Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und wertschätzende Intimität können und sollten wir zurückerobern, wenn wir nicht zum Rohmaterial der Technik werden wollen.

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    #20 Die Macht der Bilder

    Claudia Schmiderer – Bilder sind so alt wie die Menschheit. Sie dienen als Erinnerungs- oder Informationsmittel. Mit ihnen lässt sich aber auch Geschichte schreiben. Sie können unser Denken manipulieren und verändern unseren Blick auf die Welt.

    Die Masse gegenwärtiger Fotos jedoch fristet ihr Dasein als digitaler Müll in Smartphones. Wir finden kaum Zeit, um die Botschaft in den Bildern zu entziffern und ihre Bedeutung zu hinterfragen. Wir sehen, liken und teilen bevorzugt die Bilder, die unserem Denken entsprechen. Und Stück für Stück entsteht so ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Publizistin, Dozentin und Grafikerin Claudia Schmiderer.

    Inhalt

    02:48‘ Was ist ein Bild? Der Unterschied zwischen picture und image
    04:40‘ Fotografie als Reproduktionsmittel
    06:16‘ Wie wir Bilder wahrnehmen
    07:45‘ Wenn Bilder manipuliert und gefälscht werden
    08:05‘ Wenn mit Bildern Geschichte gemacht wird
    09:25‘ Politische und Kriegsbilder
    12:37‘ Sich selbst ein Bild machen können
    13:57‘ Smartphone-Fotos als digitaler Müll
    15:07‘ Das verzerrte Bild von der Welt
    16:26‘ Die fragmentierte Welt im Kopf
    17:27‘ Wenn uns Bilder beeinflussen
    20:22‘ Bilder lesen lernen

    Fazit

    Bilder prägen unser Denken, verändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen, wie wir uns und die Welt sehen. Sie wirken, ob wir es wollen der nicht. Eine Welt ohne Bilder nicht gibt – und gab nie.

    Da wir selbst tagtäglich millionenfach Bilder z.B. mit dem Smartphone produzieren und publizieren, sollten wir auch lernen, sie zu lesen – so wie wir lernen, Worte und ihre Zusammenhänge zu lesen – so Claudia Schmiderer.

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/9318

    Gastgeberin des Podcasts

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    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

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    #20 Die Macht der Bilder

    Claudia Schmiderer – Bilder sind so alt wie die Menschheit. Sie dienen als Erinnerungs- oder Informationsmittel. Mit ihnen lässt sich aber auch Geschichte schreiben. Sie können unser Denken manipulieren und verändern unseren Blick auf die Welt.

    Die Masse gegenwärtiger Fotos fristet ihr Dasein als als digitaler Müll in Smartphones. Wir finden kaum Zeit, um die Botschaft in den Bildern zu entziffern und ihre Bedeutung zu hinterfragen. Wir sehen, liken und teilen bevorzugt die Bilder, die unserem Denken entsprechen. Und Stück für Stück entsteht so ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Publizistin, Dozentin und Grafikerin Claudia Schmiderer.

    Inhalt

    02:48‘ Was ist ein Bild? Der Unterschied zwischen picture und image
    04:40‘ Fotografie als Reproduktionsmittel
    06:16‘ Wie wir Bilder wahrnehmen
    07:45‘ Wenn Bilder manipuliert und gefälscht werden
    08:05‘ Wenn mit Bildern Geschichte gemacht wird
    09:25‘ Politische und Kriegsbilder
    12:37‘ Sich selbst ein Bild machen können
    13:57‘ Smartphone-Fotos als digitaler Müll
    15:07‘ Das verzerrte Bild von der Welt
    16:26‘ Die fragmentierte Welt im Kopf
    17:27‘ Wenn uns Bilder beeinflussen
    20:22‘ Bilder lesen lernen

    Fazit

    Bilder prägen unser Denken, verändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen, wie wir uns und die Welt sehen. Sie wirken, ob wir es wollen der nicht. Eine Welt ohne Bilder nicht gibt – und gab nie.

    Da wir selbst tagtäglich millionenfach Bilder z.B. mit dem Smartphone produzieren und publizieren, sollten wir auch lernen, sie zu lesen – so wie wir lernen, Worte und ihre Zusammenhänge zu lesen – so Claudia Schmiderer.

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