• Strandgespräche

    #18 Über das Leben, das Alter und den Tod

    Edeltraud Sänger – Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz in unserem Erdendasein finden können.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger.

    Inhalt

    03:43‘ Was macht das Leben aus?
    05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben?
    05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften?
    08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft
    12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich
    13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor
    15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit

    Fazit

    Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.

    Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.

    Ist es vielleicht Zeit für deutlich mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft?

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/8738

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com

    #18 Über das Leben, das Alter und den Tod

    Edeltraud Sänger – Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz in unserem Erdendasein finden können.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger.

    Inhalt

    03:43‘ Was macht das Leben aus?
    05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben?
    05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften?
    08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft
    12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich
    13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor
    15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit

    Fazit

    Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.

    Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.

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    #18 Über das Leben, das Alter und den Tod

    Edeltraud Sänger – Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz in unserem Erdendasein finden können.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger.

    Inhalt

    03:43‘ Was macht das Leben aus?
    05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben?
    05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften?
    08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft
    12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich
    13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor
    15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit

    Fazit

    Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.

    Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.

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    Edeltraud Sänger – Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz in unserem Erdendasein finden können.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger.

    Inhalt

    03:43‘ Was macht das Leben aus?
    05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben?
    05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften?
    08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft
    12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich
    13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor
    15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit

    Fazit

    Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.

    Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.

    Ist es vielleicht Zeit für deutlich mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft?

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    #17 Über Macht und Gewalt

    Gertrud Müller – Wir sind überflutet von Macht und Gewalt. Beschämungen, toxische Beziehungen und Falschinformationen sind als Machtmittel in Familien, Unternehmen und in der Gesellschaft alltäglich. Doch wie entstehen Macht und Gewalt? Und wie kann es uns gelingen, vom Kampfmodus in eine kooperative Lebensweise zu wechseln?

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Soziologin, Psychoonkologin und Therapeutin Dr. Gertrud Müller.

    Inhalt

    02:26‘ Sind Macht und Gewalt im Menschen angelegt?
    03:54‘ Macht als Möglichkeit, eigene Interessen gegen Widerstreben durchzusetzen
    05:08‘ Gewalt als erlernte Erfahrung
    05:56‘ Gewalt als Mittel, um Macht durchzusetzen
    06:12‘ Beschämung als Machtmittel
    07:17‘ Beschämungen in der Gegenwart
    07:51‘ Verändert Macht den Charakter eines Menschen?
    09:16‘ Mechanismen der Macht: Falschinformation, Unklarheiten
    10:50‘ Toxische Beziehungen
    12:17‘ Ungleichheiten im sozialen Gefüge
    14:01‘ Macht als Fähigkeit, sich zusammenzuschließen
    16:12‘ Gesellschaftliche Unterschiede als Machtmittel
    17:23‘ Der Mensch als gegensätzliches Wesen
    18:21‘ Der Ausweg aus Verstrickung und Gewalt
    19:11‘ Aufbau innerer Stärke
    22:16‘ Macht in Unternehmen

    Fazit

    Beschämungen, Falschinformationen und Gewalt sind mögliche Mittel der Machtausübung. Es ist wichtig, dass Menschen die Strukturen von Macht und Gewalt erkennen, um sich aus Zwängen, Unterdrückung und Machtgefügen zu befreien. Dann können wir als freie und selbstbestimmte Menschen unser Leben gestalten – so Dr. Gertrud Müller.

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/8557

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com