• Strandgespräche Podcast

    #20 Die Macht der Bilder

    Claudia Schmiderer – Bilder sind so alt wie die Menschheit. Sie dienen als Erinnerungs- oder Informationsmittel. Mit ihnen lässt sich aber auch Geschichte schreiben. Sie können unser Denken manipulieren und verändern unseren Blick auf die Welt.

    Die Masse gegenwärtiger Fotos jedoch fristet ihr Dasein als digitaler Müll in Smartphones. Wir finden kaum Zeit, um die Botschaft in den Bildern zu entziffern und ihre Bedeutung zu hinterfragen. Wir sehen, liken und teilen bevorzugt die Bilder, die unserem Denken entsprechen. Und Stück für Stück entsteht so ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Publizistin, Dozentin und Grafikerin Claudia Schmiderer.

    Inhalt

    02:48‘ Was ist ein Bild? Der Unterschied zwischen picture und image
    04:40‘ Fotografie als Reproduktionsmittel
    06:16‘ Wie wir Bilder wahrnehmen
    07:45‘ Wenn Bilder manipuliert und gefälscht werden
    08:05‘ Wenn mit Bildern Geschichte gemacht wird
    09:25‘ Politische und Kriegsbilder
    12:37‘ Sich selbst ein Bild machen können
    13:57‘ Smartphone-Fotos als digitaler Müll
    15:07‘ Das verzerrte Bild von der Welt
    16:26‘ Die fragmentierte Welt im Kopf
    17:27‘ Wenn uns Bilder beeinflussen
    20:22‘ Bilder lesen lernen

    Fazit

    Bilder prägen unser Denken, verändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen, wie wir uns und die Welt sehen. Sie wirken, ob wir es wollen der nicht. Eine Welt ohne Bilder nicht gibt – und gab nie.

    Da wir selbst tagtäglich millionenfach Bilder z.B. mit dem Smartphone produzieren und publizieren, sollten wir auch lernen, sie zu lesen – so wie wir lernen, Worte und ihre Zusammenhänge zu lesen – so Claudia Schmiderer.

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/9318

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com

    #20 Die Macht der Bilder

    Claudia Schmiderer – Bilder sind so alt wie die Menschheit. Sie dienen als Erinnerungs- oder Informationsmittel. Mit ihnen lässt sich aber auch Geschichte schreiben. Sie können unser Denken manipulieren und verändern unseren Blick auf die Welt.

    Die Masse gegenwärtiger Fotos fristet ihr Dasein als als digitaler Müll in Smartphones. Wir finden kaum Zeit, um die Botschaft in den Bildern zu entziffern und ihre Bedeutung zu hinterfragen. Wir sehen, liken und teilen bevorzugt die Bilder, die unserem Denken entsprechen. Und Stück für Stück entsteht so ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Publizistin, Dozentin und Grafikerin Claudia Schmiderer.

    Inhalt

    02:48‘ Was ist ein Bild? Der Unterschied zwischen picture und image
    04:40‘ Fotografie als Reproduktionsmittel
    06:16‘ Wie wir Bilder wahrnehmen
    07:45‘ Wenn Bilder manipuliert und gefälscht werden
    08:05‘ Wenn mit Bildern Geschichte gemacht wird
    09:25‘ Politische und Kriegsbilder
    12:37‘ Sich selbst ein Bild machen können
    13:57‘ Smartphone-Fotos als digitaler Müll
    15:07‘ Das verzerrte Bild von der Welt
    16:26‘ Die fragmentierte Welt im Kopf
    17:27‘ Wenn uns Bilder beeinflussen
    20:22‘ Bilder lesen lernen

    Fazit

    Bilder prägen unser Denken, verändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen, wie wir uns und die Welt sehen. Sie wirken, ob wir es wollen der nicht. Eine Welt ohne Bilder nicht gibt – und gab nie.

    Da wir selbst tagtäglich millionenfach Bilder z.B. mit dem Smartphone produzieren und publizieren, sollten wir auch lernen, sie zu lesen – so wie wir lernen, Worte und ihre Zusammenhänge zu lesen – so Claudia Schmiderer.

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/9318

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

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    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com

    #19 Künstliche Intelligenz zwischen Traum und Albtraum

    Doris Nitsche-Ruhland – Künstliche Intelligenz entfacht die uralte menschliche Sehnsucht, die Grenzen des eigenen Daseins zu überwinden, sich Himmel und Erde Untertan zu machen, für Körper und Geist Unangenehmes oder Beschwerliches an Maschinen oder Programme zu delegieren.

    Die Diskussion um Künstliche Intelligenz bewegt sich zwischen Allmachtsphantasien und Katastrophenszenarien. Künstliche Intelligenz jedoch sollte als gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Technologie, Bildung und Gesellschaft begriffen werden. Denn am Ende ist KI ein Werkzeug, dass man helfend und auch zerstörend einsetzen kann.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Informatikprofessorin Doris Nitsche-Ruhland.

    Inhalt

    02:52‘ Ist Künstliche Intelligenz für uns ein Traum oder ein Albtraum?
    03:56‘ Was ist Künstliche Intelligenz?
    05:18‘ Wann funktionieren Künstliche-Intelligenz-Systeme sehr gut?
    07:17‘ Wie kommt eine Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis?
    07:56‘ Wie arbeitet generative Künstliche Intelligenz?
    09:25‘ Datenverzerrung und Bias in den Daten
    10:55‘ Sind die Menschen bereit für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Künstlichen Intelligenz?
    12:38‘ Probleme beim Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz
    13:17‘ Kognitive Demenz durch Künstliche Intelligenz
    14:12‘ Wie arbeiten Neuronale Netzwerke? Wie kommt eine generative Künstliche Intelligenz zu einem Ergebnis?
    16:32‘ Wann ist der Einsatz Künstlichen Intelligenz schwierig?
    19:28‘ Entscheidungen, die den Menschen betreffen und Sozialkreditsysteme
    20:41‘ Ethisches Nachdenken über Künstliche-Intelligenz-Systeme
    22:11‘ Den Umgang mit Künstliche Intelligenz lernen: AI-Literacy
    23:53‘ Diskussion rund um das Thema Künstliche Intelligenz
    24:57‘ Künstliche Intelligenz als Werkzeug zwischen Grenzen und Möglichkeiten

    Fazit

    Es ist wichtig, dass die Diskussion zur Künstlichen Intelligenz stärker auf Verstehen, auf Gestaltung und auf Verantwortung ausgerichtet ist; dass wir die Möglichkeiten und Risiken gleichermaßen ernst nehmen und Künstliche Intelligenz aktiv gesellschaftlich gestalten. Dazu benötigen wir Wissen. 

    Wir müssen verstehen, wie Künstliche-Intelligenz-Systeme arbeiten, wo ihre Risiken liegen und wie wir ihre Ergebnisse kritisch bewertet werden können. Am Ende liegt die größte Stärke von KI liegt nicht darin, Menschen zu ersetzen, sondern darin, menschliche Fähigkeiten zu verstärken. KI ist ein Werkzeug! Und wie jedes Werkzeug kann man es positiv oder negativ einsetzen.

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/9116

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com

    #18 Über das Leben, das Alter und den Tod

    Edeltraud Sänger – Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz in unserem Erdendasein finden können.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger.

    Inhalt

    03:43‘ Was macht das Leben aus?
    05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben?
    05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften?
    08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft
    12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich
    13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor
    15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit

    Fazit

    Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.

    Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.

    Ist es vielleicht Zeit für deutlich mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft?

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/8738

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com

    #18 Über das Leben, das Alter und den Tod

    Edeltraud Sänger – Eine Gesellschaft, die sich über immerwährenden Wachstum und Fortschritt definiert, die stark auf Jugendlichkeit, Fitness und Geschwindigkeit fixiert ist, hat wenig Platz für die Endlichkeit. Es stellt sich die Frage, was das Leben ausmacht und wie das Alter und auch der Tod ihren Platz in unserem Erdendasein finden können.

    Birgit Spies ist im Gespräch mit der Seelsorgerin und Pastorin i.R. Edeltraud Sänger.

    Inhalt

    03:43‘ Was macht das Leben aus?
    05:09‘ Müssen wir unserem Leben einen Sinn geben?
    05:50‘ Leben wir zu wenig in Gemeinschaften?
    08:08‘ Der Umgang mit dem alten Menschen in unserer Gesellschaft
    12:27‘ Martin Buber: Der Mensch wird erst am Du zum Ich
    13:39‘ Die Reduzierung des Alters auf den Kostenfaktor
    15:32‘ Die Wachstumsgesellschaft und ihr Problem mit der Endlichkeit

    Fazit

    Wir leben in einer Welt, die uns selbst, dem Lebendigen, Grenzen setzt und uns zwingt, auch das Alter und den Tod als Teil im Kreislauf des Lebens anzunehmen und in das Dasein zu integrieren. Hier können Rituale, Begegnungen, Geschichten und auch religiöse und spirituelle Erfahrungen Trost spenden und Akzeptanz schaffen.

    Das wirkliche Leben jedoch spiegelt sich in der Begegnung, so meinte es der Religionsphilosoph Martin Buber vor mehr als 100 Jahren. Denn der Mensch wird erst am DU zum ICH. In Gemeinschaften können wir uns geborgen fühlen, gemeinsam lachen, voneinander lernen, uns in Krisen gegenseitig stärken und bis zum Lebensende begleiten. Soziale Geborgenheit bedeutet menschliche Wärme, Vertrauen, Akzeptanz und Liebe.

    Ist es vielleicht Zeit für deutlich mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft?

    Webseite und Quellen zum Podcast

    https://bildung.hypotheses.org/8738

    Gastgeberin des Podcasts

    Birgit Spies ist Professorin für Bildung und Digitalisierung, Keynote-Speakerin, Beraterin und Trainerin. Mehr zu Birgit Spies erfahren Sie unter https://www.prof-birgit-spies.de.

    Hier können Sie auch Keynote-Vorträge, Workshops und Videokurse zu Bildung, Digitalisierung und Medien buchen.

    Musik: https://gemafreie-musik-online.de
    Soundeffekte: pixabay.com